Eure Klimaschützer-Geschichten

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Einfach nachhaltig

Meine Klimaschützer-Geschichte begann, als meine Tochter fünf Jahre alt war und sich nach dem beeindruckenden Besuch im Ozeaneum Stralsund der GreenPeace-Gruppe anschließen wollte. Zehn Jahre später fing sie an, sich aktiv für den Tierschutz einzusetzen, indem sie sich vegetarisch ernährte. (Schon als sie klein war, wollte sie kein Hühnchen essen, weil es Tiere sind. Als man ihr sagte, es ist nur Fleisch, war es für sie in Ordnung). Darauf folgte ein halbes Jahr später die vegane Ernährung, die nicht nur Tierschutz, sondern auch Klimaschutz beinhaltet. Seitdem hat sich in unserem Leben viel verändert. Unsere Tochter nahm bereits an einer "Klimawoche" in Klaipeda, Litauen teil, wo sie sich mit Jugendlichen aus Deutschland, Polen, Dänemark, Schweden und Litauen über den Klimawandel austauschte. In diesem Jahr nahm sie an der KlimaSail teil und erzählte stolz von ihren neuen Erkenntnissen und von dem Austausch mit Politikern beim dazugehörigen Klimatalk. Für die Zukunft plant sie, bei vielen Aktionen in Bezug auf Umweltschutz (Klima- und Tierschutz) mitzumachen. Ihr Ziel ist es, sich Schritt für Schritt zu verbessern und ihren Lebensstil klimafreundlich zu gestalten. Ob mit Brotbeutel zum Bäcker, recycelte wiederverwendbare Obstbeutel oder die Nutzung von Stoff- anstatt Papiertaschentüchern, sie versucht ihren Konsum möglichst umweltbewusst zu organisieren. Sogar nach Berlin sind wir gefahren, um im Unverpackt-Laden einzukaufen und einen Vöner (veganer Döner) zu essen. Fahrradfahren ist wohl einer der bekanntesten Wege, um Kohlendioxid zu vermeiden und kommt bei uns auch nicht zu kurz, da wir täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit und zur Schule unterwegs sind. Andere Leute zu motivieren ist natürlich auch sehr wichtig. Doch man sollte erst mal an sich selbst arbeiten, bevor man andere Leute dazu anregt etwas zu verändern. So hat unsere Tochter unser Umfeld unbewusst beeinflusst und sie wird häufig um Rat gebeten. Unter anderem versucht sie Soziale Medien zu nutzen, um zum Beispiel auf Petitionen für den Hambacher Wald aufmerksam zu machen. Unsere Tochter ist erst 17 Jahre alt und engagiert sich bewusst für die Umwelt und hat unsere gesamte Familie positiv beeinflusst. Es wird oft vegan gekocht und wir leben bewusster. Sogar die Oma isst jetzt weniger Fleisch. In unserem Garten bauen wir unser Obst und Gemüse selbst an, um uns gesund und nachhaltig zu ernähren und auf den Importprodukte zu verzichten.

Franka R.

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