Die Esche und ich

Nach dem keltischen Baumhoroskop bin ich eine Esche. Wenn ich auf meinen Erkundungstouren eine Esche entdecke, verbinde ich mich immer mit ihr.

Der Baum des Lebens, Yggdrasill, ist die Weltesche. Yggdrasil ist die Mitte des Universums. Sie ist es, die Himmel, Erde und Unterwelt miteinander verbindet. Eine Esche soll, da wo sie steht, Unheil abwehren. Schlangen machen einen großen Bogen um Eschen, wird berichtet und der Saft der Esche kann sogar vor Schlangenbissen schützen.

Eschen wird eine große, schützende Zauberkraft nachgesagt. Um sich vor ehelichen Gewittern zu schützen, hängen z.B. Schotten einen Eschenzweig über das Ehebett. Die Esche symbolisiert u.a. die Macht des Wassers und kann dessen Kräfte bannen. Sie bediente seit jeher ein breites Anwendungsgebiet, vom Futterbaum (Laub) über den Bogen- und Speerbau (das Wort Esche bedeutet Speer), den Wagen- und Bootsbau, Möbelbau bis hin zum Feuerholz und natürlich den verschiedenen Heilkräften.

Tee aus dem Laub ist harntreibend und schafft Linderung bei Muskel-Rheuma und Gicht. Eschenrinde ist wundheilend, blutstillend und hilft bei Fiebererkrankungen (Absud). Eine Esche weitet unseren Blick für das große Ganze, wenn wir uns auf die Magie der Bäume einlassen. Sie verbindet die Extreme in uns und unterstützt unsere Willenskraft, indem sie uns einen Mittelweg aufzeigt, der uns in Balance bringt, um unsere geistigen Ressourcen in dem Maß auszuschöpfen, wie sie uns und anderen dienlich sind.

Eva D.

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